Johanna, Steffi und ich hatten gerade die Slackline abgebaut und uns in Richtung der jeweiligen Zimmer verabschiedet – es war bereits halb acht, der Tag in der Psychiatrie so gut wie vorbei. Steffi würde noch mit ihrem Mann telefonieren, Johanna und ich debattierten gerade über das abendliche Fernsehprogramm, als es an der Tür klopfte. Draußen... Continue Reading →
Liebe alle, heute ist Heilig Abend. Ein besonderer Tag. Es ist Weihnachten. Die Familie kommt zusammen. Ich freue mich darauf. Es ist auch der Tag der Geschenke. Vor ein paar Tage habe ich in der "stadtgottes" einen interessanten Artikel zum Thema Geschenke gelesen. Den ich nun leider nicht mehr finde, die Zeitschrift ist wohl schon in... Continue Reading →
Warum der Burnout nicht vom Job kommt.
Ein Buch mit diesem Titel stand im Regal in dem Raum des BOZM, in dem ich immer mit meiner Psychologin sprach. Was. Für. Ein. Schwachsinn. Dachte ich. Knapp zwei Monate später denke ich: Vielleicht hat der oder die Autorin doch gar nicht so unrecht? In den letzten Wochen habe ich sehr viel Zeit... Continue Reading →
Wunschzettel für Depressive?
Mit dem Wunschzettel bin ich etwas spät dran, ich weiß. Bin ich mal wieder schuld, wenn das Christkind einen Mords-Stress hat. Dass das bei den ganzen ausgefallenen und immer größer werdenden Wünschen noch keinen Burnout hat, ist eigentlich auch ein Wunder... 🙂 Mir geht es mittlerweile wieder so gut, dass ich mich wieder freuen kann.... Continue Reading →
Leben und Überleben in der Psychiatrie
Ohne Johanna und Steffi wäre ich in der Psychiatrie eingegangen. Die „Anstalts-Gang“ nannten wir uns im Scherz. Wir verbrachten beinahe den ganzen Tag zusammen – insbesondere Johanna und ich, da wir auch noch das Zimmer teilten. Sie waren meine beiden Anker zur Normalität in diesem Irrenhaus. An manchen, wenigen Tagen war es das nämlich leider... Continue Reading →
Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell und mein Ex-Ex-Freund
Seit drei Tagen träume ich nun schon vom meinem Ex-Ex-Freund. Zweieinhalb Jahre ist das her, und plötzlich wache ich morgens wieder mit ihm auf. Den Wachtraum, an dem man morgens im Halbschlaf festhalten möchte, solange es nur irgendwie geht, genau den hat er okkupiert. Ich träume nicht schlecht - es sind eigentlich schöne Träume. Aber... Continue Reading →
Wieder unter Kontrolle
Ich war froh, dass es mir am Mittwoch wieder besser ging. Aber meine gute Stimmung, ja fast schon eine Überdrehtheit, die mich durch die letzte Woche und das Wochenende getragen hatte, war dahin. Ich war niedergeschlagen und erschöpft, war wieder sehr vorsichtig geworden und auch die Angst nahm wieder zu. Ebenso verspürte ich wieder leichte... Continue Reading →
Buchtipp: The thoughtful dresser
Kein Roman, kein Krimi, eher eine Sammlung einzelner Essays ist dieses Buch der englischen Autorin Linda Grant. Perfekt, wenn man gerade depressiv ist und Ablenkung braucht, jedoch tunlichst nicht in Kontakt mit zusätzlich tragischen, schlimmen Geschichten oder einer unrealistischen Liebesgeschichten kommen möchte. Die Autorin philosophiert in diesem Buch umfassend über einen der wohl wichtigsten Aspekte... Continue Reading →
Wertschätzung auf Bayern2
Vor ein paar Tagen habe ich zufällig sehr interessante Folge des Bayern2 - radioWissen gehört. Thema: Fehlende Wertschätzung im Arbeitsalltag - und warum sie tatsächlich krank machen kann; hochinteressant. Kann ich allen nur ans Herz legen. Hörbar ist sie hier: radioWissen
Was wünscht du dir für diesen Sommer?
Heute begann neutral. Ich hatte für meine Verhältnisse gut geschlafen und saß morgens auch halbwegs wach beim Frühstück. Mein Magen hatte sich langsam daran gewöhnt, dass das Frühstück hier mangels gutem Mittagessen größer ausfällt als früher. Eine Vollkornsemmel mit Honig, die esse ich immer zuerst. Dann noch eine Scheibe Vollkornbrot, ebenfalls mit Honig. Dann, wenn... Continue Reading →