Buchtipp: Schwimmen mit Elefanten

Die Japanerin Yoko Ogawa verfasst den Roman im Jahr 2009, ins Deutsche übersetzt wurde er 2014. Eine Elefantendame auf dem Kaufhausdach, ein Schachgenie, das in einem ausrangierten Bus wohnt, ein Mädchen, das in einer schmalen Mauerritze aufwächst und schließlich im geheimnisvollen Schachklub unter dem Meer wieder auftaucht und nicht zuletzt der kleine Aljechin, der Kater... Continue Reading →

Kognitives Training

Dienstagfrüh war ich schon deutlich wacher als Montagfrüh. Diesmal war kein Morgensport möglich. Um neun Uhr war ich zum ersten Mal für „kognitives Training“ angemeldet. Unser Däne, ein sehr gebildeter, aber auch anspruchsvoller Mitpatient, hatte diese Therapie ziemlich belächelt – da muss man zehn Obstsorten mit A aufzählen! (Kriegt ihr das aus dem Stegreif hin?... Continue Reading →

Das Zwieback-Ritual

Montagmorgen war ich wie immer hundemüde und völlig erschöpft aus einem sehr unruhigen Schlaf aufgewacht. Wiegen, Blutdruck messen, Tabletten holen, Therapieplan holen, frühstücken, beim Frühstück überlegen, welche Therapien ich heute mitmachen wollte bzw. musste. Wie meistens wurden es montags die Allgemeine Gymnastik – immer noch auf Seniorenniveau, dann das Walken / Intervalltraining nach der Visite... Continue Reading →

Danke, Anke

Vielleicht hat der ein oder andere von euch die Reportage von Anke Engelke im Ersten am Montag gesehen. Ich habe zufällig reingezappt - und bin hängengeblieben. Warum müssen wir alle funktionieren? Warum wollen wir alle perfekt sein? Warum der Stress? Anke Engelke stellt viele Fragen und sucht, auf den verschiedensten Wegen, Antworten. Bei uns, den... Continue Reading →

Generation Y

Diese Generation Y. Angeblich bin ich auch eine von denen. Was uns auszeichnet? Ich bin mir da gar nicht so sicher. Natürlich, ich habe auch den ein oder anderen Artikel gelesen. Angeblich könnten wir es uns leisten, auf die Work-Life-Balance zu beharren, da die Wirtschaft sich um uns reisst. Zwei Fragen: Wirklich? Und was ist... Continue Reading →

Guten Start ins Wochenende :)

"In diesem Urlaub werde ich nichts tun. In der ersten Woche werde ich nur in meinem Schaukelstuhl sitzen und schlafen", schwärmt Rudi. "Aha. Und in der nächsten?" "Da werde ich eventuell ein bisschen schaukeln."

Die Macht der Gedanken

Montagmorgen war ich wie immer todmüde. Die erste Nacht in der Klinik schlief ich, trotz der Tabletten, sehr schlecht. Ich schlief spät ein, wachte oft auf. Ruth, die meistens schon um sechs das Zimmer verließ um zu Rauchen (in der Raucherecke im Innenhof, verbrachte sie auch beinahe den ganzen Tag), hörte ich nie. Sie war... Continue Reading →

Ich sitze auf einer alten Holzbank in der Sonne und sinniere vor mich hin. Es geht mir gerade gut. Und ich habe hier viel Zeit zum Nachdenken. Ich bin 27. Jung, würden die meisten wohl sagen. Und trotzdem fühle ich mich gerade uralt. Ich habe in den letzten Jahren mehr von der Welt gesehen, als... Continue Reading →

Beerenzeit

Meine Schwester holte mich um Punkt acht ab. Wir fuhren nach Hause; diesmal spürte ich keine Angstzustände. Vielleicht war ich einfach zu erledigt dafür. Daheim frühstückten wir auf der Terrasse in der Sonne. Es war bereits Ende August, und es war immer noch unglaublich warm und schön. Es tat unendlich gut, zu Hause zu sein,... Continue Reading →

Besuchszeit

Außer Katrin und meiner Familie war in der ersten Woche noch eine andere gute Freundin, Maria, bei mir zu Besuch gewesen. Am Donnerstag, gestern, war ich mit Helene am Wörthsee schwimmen gewesen und für heute Abend hatten sich Hanni und Marlene angekündigt. Sie würden nach dem Abendessen – also gegen sechs – vorbeikommen. Auch wenn... Continue Reading →

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