Heute würde ich zum allerletzten Mal über das Wochenende nach Hause fahren. In weniger als zwei Wochen, genauer in 12 Tagen, würde ich entlassen werden. Nach einer gefühlten Unendlichkeit in Kliniken durfte ich wieder heim. Ich war noch nicht komplett fit, aber es war an der Zeit, wieder in mein Leben zurückzukehren. Ich fühlte mich... Continue Reading →
Johannas Geburtstag
Mir ging es wieder gut. Nach den beschissenen Wochen, die hinter mir lagen, fühlte ich mich unglaublich erleichtert. Ich hatte wieder einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Wieder ein großes Stück des Knotens entwirrt. Heute hatte Johanna Geburtstag. Ihr ging es immer schlechter. Sie hatte Schwierigkeiten mit den Medikamenten, es passte nichts, und die Therapie... Continue Reading →
Rollenspiel
Donnerstag. Ich hatte einen neuen Plan: Er fühlte sich richtig und gut an. Und ich fühlte mich tausendmal leichter. Pilates tat unglaublich gut (der störende ältere Herr vom letzten Mal war diesmal, nach intensiver Einweisung durch die Trainerin, ruhig). Und in meiner Einzeltherapie heute würde ich meiner Therapeutin meinen neuen Plan präsentieren. Sie war nicht... Continue Reading →
Ein neuer Plan
Überhaupt, so eine verrückte Sache. Vielleicht hat ja auch meine Therapeutin Recht. Vielleicht laufe ich davon. Vielleicht habe ich tatsächlich nur Angst vor der Arbeit. Vor meinem Chef. Vor meinem Arbeitgeber. Und muss das genauso wie meine Angst vor Umkleidekabinen aktiv bekämpfen? Dass ich, Stand heute, nicht fit genug bin, um in den nächsten Wochen... Continue Reading →
Verrückte Sache
Mittwoch. Mittwoch heißt Angsttherapie. Und Angsttherapie heißt meine Einzel-Therapeutin. Und meine Einzeltherapeutin bestand darauf, dass ich diesmal ein Thema hatte. Ich hatte da eine andere Meinung. Aber sie duldete keine Widerrede. Also hatte ich zum ersten Mal ein Thema. Obwohl ich nun schon seit sage und schreibe acht Wochen in dieser Gruppe war, mich wohlfühlte,... Continue Reading →