Ich bin gerade etwas Welten bummeln (Achtung, Spoiler: Es geht mir wieder soweit gut) und melde mich daher die nächsten 2 Monate nur sehr spärlich... Aber dann wieder mit viel Text! Versprochen 🙂
Schokolade ist aus!
Freitag. Angstgruppe. Meine Stimmung war wieder halbwegs in Ordnung. Bis zur Angstgruppe. Ich hatte eh schon nur noch ein Minimum an Energie und dann musste ich auch noch aktiv mitmachen, weil niemand ein Thema hatte. Auf dem Boden lag eine Schnur, unsere Zeitliste. Und ich musste angeben, wo ich mich bei meinem Klinik Aufenthalt gesehen... Continue Reading →
Zusammenbruch
Am Abend noch hatte ich Ihnen allen geschrieben. Meiner Mutter, meinem Vater, meiner Schwester, meiner besten Freundin, meinem aktuellen Ex-Freund und meinem ersten Freund, mit dem ich immer noch in Kontakt war. Ich hatte Angst. Noch nie in meinem Leben hatte ich so etwas gemacht. Was, wenn Ihnen nichts einfallen würde. Würden sie überhaupt antworten?... Continue Reading →
Pawlowsche Hunde
Heute in meiner Lieblings-Gruppe - der Angstgruppe - gab es ein bisschen Theorie: die Angstkurve, „psycho-edukativ“ nannte sich das Ganze. Ich stehe da drauf! Diese Theorien und Graphen kann man wenigstens verstehen. Jedenfalls, der Gedanke hinter dem Konzept ist: Die Angst steigt nicht, wie von uns angenommen, ins Unermessliche, sondern es gibt einen Punkt, an... Continue Reading →
Urlaubsvertretung
Auch Therapeuten haben Urlaub. Und meine Therapeutin war Anfang Oktober zwei Wochen nicht da. In dieser Zeit würde ich meine beiden Therapiestunden, die ich jede Woche hatte, bei einer Urlaubsvertretung haben. Ich war meiner Ärztin zugeteilt worden. Bisher war sie mir vor allen Dingen als unnahbar und schroff aufgefallen – sie war es gewesen, die... Continue Reading →
6. Oktober
Jetzt bin ich seit vier Wochen hier. Seit knapp zwei Monaten in Kliniken, seit mehr als drei Monaten krankgeschrieben und immer noch kann ich es mir nicht einmal vorstellen, wieder zu Arbeiten. Die meisten, die mit mir ankamen, wissen ihren Entlassungstermin bereits. Ich habe immer noch keinen blassen Schimmer. Gleichzeitig habe ich riesige Angst davor,... Continue Reading →
Neue Woche
Am Samstagmorgen fuhr ich, wie jedes Wochenende, nach einem ausgiebigen Frühstück, nach Hause. Nach wie vor zu meinen Eltern. Meine Schwester, die offiziell ja bereits in der vergangenen Woche umgezogen war, war zum letzten Mal zu Hause. Am Sonntag würde sie endgültig nach Berlin ziehen, am Montag hatte sie dort ihren ersten Arbeitstag. Das Wochenende... Continue Reading →
Ich will doch nur spielen.
Male deinen Seelengarten. Gestalte einen Rahmen für dein Leben. Male deinen Weg. Die Kunsttherapie war momentan nicht besonders spannend und sogar nervig. Die Themen waren relativ eng gestrickt und, ganz abgesehen, dass ich mich manchmal innerlich regelrecht weigerte, mich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen, machte es einfach überhaupt keinen Spaß. Das Thema war dumm. Alle... Continue Reading →
Wieder Freitag. Traumwetter. Johanna war nicht da, sie war diesmal schon von Freitag auf Samstag nach Hause gefahren. Und ich wollte in die Berge. Keine große Tour, aber ich wollte raus aus der Klinik, schließlich hatte ich den ganzen Nachmittag frei. Ich hatte mir überlegt, ob ich jemand anderes fragen sollte, ob er nicht mitkommen... Continue Reading →