Heute

Ein gutes Jahr ist das nun her. Heute, im Dezember 2016, arbeite ich nicht mehr in München. Wohne nicht mehr in München. Habe keine eigene Wohnung mehr. Ich habe nicht einmal mehr die gleiche Handynummer – das allerdings zufällig. Mein ganzes Leben hat sich verändert, ich habe die Gelegenheit genutzt, noch einmal von vorn anzufangen.... Continue Reading →

Buchtipp: So was von da

von Tino Hanekamp. "So was von da" komprimiert den ganzen Wahnsinn des Lebens auf 24 Stunden. Es ist Silvester, die letzte Nacht des Clubs, es soll eine rauschende Party werden. Und es wird eine rauschende Party. Man folgt Oskar Wrobel, der allen Umständen trotzend seine To-Do-Listen abarbeitet, hinein in ein überschäumendes, atemloses Leben: beängstigend, begeisternd,... Continue Reading →

Abschied.

Heute geht es endlich nach Hause. Die Anspannung und Nervosität der letzten Tage ist verschwunden. Ich freue mich nur noch. Den Großteil meiner Sachen habe ich bereits im Auto, der letzte Computertest, das letzte Blutdruckmessen und Wiegen liegen schon seit gestern hinter mir. Die Sonne scheint wieder, sehe ich, als ich aufwache, der Himmel ist... Continue Reading →

Abschiedsrunde

Gestern war wieder ein „Pause“-Tag. Ich habe den ganzen Tag, mit Ausnahme von einem kleinen Spaziergang und zwei Stunden Kunsttherapie, lesend im Bett verbracht. Das Buch war gut, meine Laune morgens nicht besonders gut – ich habe immer noch das Gefühl, dass ich diese Tage brauche. Heute geht der Abschiedsturnus los. Erst zwanzig Minuten lang... Continue Reading →

Nur Zaungast

Heute, an meinem letzten Kliniksonntag, traf ich mich mit zwei Freunden in München. Wir waren in einer beeindruckenden Fotoausstellung und schlenderten anschließend lange an der Isar entlang. Ich kenne die beiden seit einigen Jahren. Eigentlich sind es Arbeitskollegen, aber wir haben mehr Zeit beim Sport oder auf Feiern zusammen verbracht als auf gemeinsamen Projekten. Ich... Continue Reading →

Nun habe ich selbst in der Angstgruppe alle überlebt. Jetzt wird es wirklich Zeit, zu gehen.

Eroberung der Cafeteria

Manche Patienten, die gingen, schmissen richtige Abschiedspartys. Es soll sogar der ein oder andere Tropfen Alkohol dabei geflossen sein. Was hier übrigens prinzipiell gar nicht verboten war: Selbst in der Cafeteria gab es Wein und Bier zu kaufen. Es wurde allerdings Buch geführt und vermerkt, wenn sich jemand auffällig verhielt, d.h. viel Alkohol konsumierte. Was... Continue Reading →

Und schon wieder busy…

Nach Wochen und Monaten ohne jeden Termin war ich jetzt schon fast wieder „busy“: Morgen, Freitag, der Termin für den Abdruck meiner Schiene. Die Krankenkasse hatte sie mir ohne Murren im Schnellverfahren genehmigt. Burnout-Patienten hatten wohl einen Freischein für solche Dinge. Am Samstag sollte das Wetter schön werden. Ich durfte ja am letzten Wochenende nicht... Continue Reading →

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