Das Buch ist da!

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist das Buch zum Blog überall erhältlich, wo ihr sonst auch eure Bücher kauft oder direkt im BoD-Buchshop. Sophie Blau: Grüße aus der Psychiatrie - Burn-out kommt auch im Alphabet vor Glück; ISBN: 9783756205165 Ich will euch hier auch gar nicht mit viel Text auf die Folter spannen,... Continue Reading →

Aus der Versenkung

...ans Licht: Ich bin wieder da! Und am Schreiben. Beziehungsweise vielmehr am Korrigieren. Gefühlt habe ich ohnehin mehr an meinem Text korrigiert als geschrieben. Was vielleicht daran liegen mag, dass ich anfangs keine Ahnung hatte, auf was es ankommt. Was wiederum daran liegt, dass ich anfangs vor allem geschrieben habe, um mich zu sortieren. Das jedenfalls, sind keine Hieroglyphen, sondern Korrekturzeichen.

Wieder in einer Umkleidekabine!

Heute ist der 19. Oktober. Morgen geht die Tanzlehrerin, die am gleichen Tag wie ich ankam, wieder nach Hause. Aber Zeit hat seine Bedeutung schon lange verloren. Heute war – zumindest bisher – ein guter Tag. Um acht, wie jeden Montag und Mittwoch und Freitag, war ich mit Johanna laufen. Raus aus der Klinik, raus... Continue Reading →

Pawlowsche Hunde

Heute in meiner Lieblings-Gruppe - der Angstgruppe - gab es ein bisschen Theorie: die Angstkurve, „psycho-edukativ“ nannte sich das Ganze. Ich stehe da drauf! Diese Theorien und Graphen kann man wenigstens verstehen. Jedenfalls, der Gedanke hinter dem Konzept ist: Die Angst steigt nicht, wie von uns angenommen, ins Unermessliche, sondern es gibt einen Punkt, an... Continue Reading →

Das wütende Kind

Same procedure wie üblich: Nach einem kurzen Frühstück trabten Johanna und ich los. Abwechselnd walkend und joggend setzten wir uns an die Spitze der langen Schlange Morgensportler, die sich aus der Klinik über die umliegende Feldwege ergoss. In gleichmäßigem Tempo brachten wir uns auf den aktuellen Stand, wie wir die Nacht so verbracht hatten –... Continue Reading →

Am Freitagabend war ich quasi direkt nach dem Abendessen total erledigt ins Bett gefallen. Nun war Samstagmorgen, ich freute mich auf den Ausflug in die Berge – ich sah sie zwar auch von unserem Balkon aus, aber das war nicht das Gleiche – und fühlte mich wieder den Umständen entsprechend fit, für die Herausforderung gewappnet.... Continue Reading →

Hilfe, ich bin in der U-Bahn!

Die nächsten beiden Tage waren nicht mehr ganz so anstrengend. Zwischen meinen Therapien las und schrieb ich viel, saß viel Zeit im Atrium (der Raum mit den Puzzles) und machte lange Spaziergänge mit Johanna. Abends um neun war ich in der Regel bereits eingeschlafen. An diesem Wochenende würde ich nicht nach Hause fahren. Die Ruhe... Continue Reading →

Wie kann an einem einzigen Tag so viel passieren?

Der Mittwoch würde mein erster „voller“ Tag sein: Walken bzw. Laufen, Angstgruppe, Kunsttherapie. Die Frühstückszeiten kollidierten leider ungünstig mit der Walkingzeit: Frühstück gab es nur bis viertel vor neun, das hieß also, man sollte vorher frühstücken, wenn man nicht riskieren wollte, nichts mehr zu erwischen. Um acht sammelten sich dann alle Patienten, die am Walking... Continue Reading →

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