Am Sonntag kamen dann meine Eltern und meine Schwester zu Besuch, um mich „armes Hascherl“ aufzuheitern. Außerdem hatte ich natürlich einige Sachen, die ich hier brauchen würde, zu Hause vergessen. Wie Hausschuhe. Das Dorffest war wohl doch nicht ganz so schlecht gewesen, ich konnte sie nicht dazu bewegen, so früh zu kommen, dass wir gemeinsam... Continue Reading →
Im Gefängnis – 1
Johanna – der einzige Mensch in der Psychiatrie, mit dem ich bisher mehr als zwei Worte gewechselt hatte – war am Samstag in aller Frühe Richtung Heimat aufgebrochen. Meine zweite Zimmergenossin war schon nicht mehr im Zimmer, als die Schwester mich um halb acht weckte und mir meine Thyroxintablette (wegen der Schilddrüsenentzündung) gab. Ich blieb... Continue Reading →
In der Psychiatrie
Meine Eltern wollten mich unbedingt gemeinsam in die Klinik bringen. Es zählte nicht mehr, dass ich das nicht wollte, ich wurde überhaupt nicht beachtet. Es wurmte mich, schließlich war ich vielleicht psychisch krank, aber nicht unzurechnungsfähig. Ich hatte die Sachen eingepackt, von denen ich dachte, dass ich sie brauchen würde: Sportklamotten, einige Bücher, iPad, Laptop,... Continue Reading →