"Es kommt mir mehr und mehr so vor, als wäre die Vergangenheit ein noch viel ungesicherterer, weniger verbürgter Ort als die Zukunft. Das, was hinter mir liegt, soll das Gesicherte sein, das Abgeschlossene, das Gewesene, das nur darauf wartet, erzählt zu werden, und das vor mir soll die sogenannte zu gestaltende Zukunft sein? Was, wenn... Continue Reading →

Das wütende Kind

Same procedure wie üblich: Nach einem kurzen Frühstück trabten Johanna und ich los. Abwechselnd walkend und joggend setzten wir uns an die Spitze der langen Schlange Morgensportler, die sich aus der Klinik über die umliegende Feldwege ergoss. In gleichmäßigem Tempo brachten wir uns auf den aktuellen Stand, wie wir die Nacht so verbracht hatten –... Continue Reading →

In der Psychiatrie

Meine Eltern wollten mich unbedingt gemeinsam in die Klinik bringen. Es zählte nicht mehr, dass ich das nicht wollte, ich wurde überhaupt nicht beachtet. Es wurmte mich, schließlich war ich vielleicht psychisch krank, aber nicht unzurechnungsfähig. Ich hatte die Sachen eingepackt, von denen ich dachte, dass ich sie brauchen würde: Sportklamotten, einige Bücher, iPad, Laptop,... Continue Reading →

Am Mittwoch – mir ging es nach wie vor verhältnismäßig gut, was heißt, dass ich zumindest keine schwere depressive Episode mehr gehabt hatte – klingelte plötzlich mein Handy. Meine Allgemeinärztin war dran. Sie hatte mit ein paar Kliniken telefoniert und eine gefunden, die mich morgen bereits aufnehmen könnte. Ich war völlig überfahren. Die Wartezeiten der... Continue Reading →

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