Buchtipp: Momo

Ich kann es selbst nicht ganz glauben, dass ich es geschafft habe, 27 Jahre alt zu werden ohne je auch nur ein Buch von Michael Ende gelesen zu haben. An Ostern las ich erstmals "Die Unendliche Geschichte" und vor einigen Wochen nun, auf einen Tipp hin, "Momo". Ich kannte auch die Filme nicht. Einzig ein... Continue Reading →

Am Mittwoch – mir ging es nach wie vor verhältnismäßig gut, was heißt, dass ich zumindest keine schwere depressive Episode mehr gehabt hatte – klingelte plötzlich mein Handy. Meine Allgemeinärztin war dran. Sie hatte mit ein paar Kliniken telefoniert und eine gefunden, die mich morgen bereits aufnehmen könnte. Ich war völlig überfahren. Die Wartezeiten der... Continue Reading →

Es hat sich ausgelockt!

Am nächsten Tag geisterte ich die meiste Zeit im Haus umher. Meine Gedanken kreisten immer wieder. Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen. Warum war das ausgerechnet mir passiert? Ich fühlte nach wie vor eine große Angst. Und immer wieder: All of my kindness was taken as weakness. All meine Nettigkeit war als... Continue Reading →

Bereits am Samstag ging es mir wieder recht gut – ich sag’s ja, Meisterin der Verdrängung – und das Bergweh befiel mich. Um aber wandern zu gehen, war ich zu schwach und das Wetter zu heiß. Also suchte ich mir eine Alternative: Ich würde meine Freundin am Chiemsee besuchen, von dort die Berge zumindest sehen... Continue Reading →

Dear JK Rowling…

Die meisten von euch kennen Harry Potter, richtig? Dann kennt ihr auch die Dementoren. Ich habe die Bücher leider gerade nicht zur Hand, aber ich meine mich zu erinnern, dass JK Rowling sie in etwa so beschreibt: „Sie saugen alles Positive aus dir heraus. Stattdessen erlebst du immer und immer wieder die schlimmsten Erlebnisse deines... Continue Reading →

Verdrängung wirkt nach wie vor Wunder und ein guter Blog braucht seinen #CatContent, habe ich gehört. Ich hatte endlich die Motivation, meine neue Kamera auszupacken und zu testen. Mangels Alternativen musste meine #Katze als Modell herhalten. Mittlerweile gibt es ja einige Studien, die beweisen wollen, dass #CatContent tatsächlich unsere Stimmung bessert und uns entspannt. Am... Continue Reading →

Verdrängung wirkt Wunder

Mittlerweile war ich eine Meisterin der Verdrängung. Ich packte das komplette Wochenende in eine Kiste, schloss sie dreifach ab. Solange mich niemand darauf ansprach, war alles gut. Ich verbrachte Montag und Dienstag bei meinen Eltern, mein Bewegungsradius war auf ca. 1km beschränkt, aber damit konnte ich mittlerweile gut leben. Am Mittwoch war ich wie immer... Continue Reading →

Angst vor mir

Ab da hatte ich eine riesengroße Angst vor mir selbst. Was würde das nächste Mal passieren? Was, wenn es noch schlimmer werden würde? Ich zog vorübergehend wieder bei meinen Eltern ein, war nur noch in München, wenn es notwendig war und ich wusste, ich würde unter Leuten sein. Ich hatte eine unbeschreibliche Angst davor, allein... Continue Reading →

Episode 2

Am nächsten Tag wachte ich wieder erst mittags auf. Ich hatte schon wieder vierzehn Stunden geschlafen. Aber ich war gut aufgelegt. Unmittelbar nachdem ich das feststellte, überfiel mich ein Aktionismus. Bloß nicht nichts tun, so dass mein Hirn wieder Zeit hätte, sich selbstständig zu machen. Ich schnappte mir eine halbe Banane, zog meine Laufsachen an... Continue Reading →

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