Welcome back, Panik!

Am Montagnachmittag war ich noch im Entspannungsyoga gewesen, das tat mir sehr, sehr gut. Am Dienstagnachmittag dann probierte ich Qi Gong aus. Auf einer Rasenfläche vor dem Klinikeingang versammelten sich circa zehn Patienten jeden Alters in einem Kreis. Die Qi Gong Lehrerin war gleichzeitig auch eine unserer Empfangsdamen, eine Frau mit beeindruckendem Charisma. Wir standen... Continue Reading →

Es geht mir gut

Ab dem Montag ging es mir gut. Ich bin mir nicht sicher, warum, ich habe jedoch einige Theorien: Zum Ersten: Ich war nun in einem Krankenhaus. Ich durfte (in meinem Kopf! Nicht, dass jemand zuvor von mir etwas anderes erwartet hätte) jetzt auch wirklich krank sein. Zum Zweiten: Ich war in einer Psychiatrie, verdammt! Soweit... Continue Reading →

Am Montag ging es erst richtig los: 7:00 Uhr: Blut abnehmen und Urin-Probe abgeben 7:30 Uhr: Thyroxin-Tablette nehmen 8:00 Uhr: Blutdruckmessen, Wiegen 8:10 Uhr: Frühstück 8:30 Uhr: Morgenration Tabletten einnehmen 9:00 Uhr: EKG Puh. Was für ein Stress. So viele verschiedene Dinge hatte ich schon lange nicht mehr an einem Tag erledigt. Es fühlte sich... Continue Reading →

Im Gefängnis 2

Am Sonntag kamen dann meine Eltern und meine Schwester zu Besuch, um mich „armes Hascherl“ aufzuheitern. Außerdem hatte ich natürlich einige Sachen, die ich hier brauchen würde, zu Hause vergessen. Wie Hausschuhe. Das Dorffest war wohl doch nicht ganz so schlecht gewesen, ich konnte sie nicht dazu bewegen, so früh zu kommen, dass wir gemeinsam... Continue Reading →

Im Gefängnis – 1

Johanna – der einzige Mensch in der Psychiatrie, mit dem ich bisher mehr als zwei Worte gewechselt hatte – war am Samstag in aller Frühe Richtung Heimat aufgebrochen. Meine zweite Zimmergenossin war schon nicht mehr im Zimmer, als die Schwester mich um halb acht weckte und mir meine Thyroxintablette (wegen der Schilddrüsenentzündung) gab. Ich blieb... Continue Reading →

Was war schon Zeit

Ich lag den ganzen restlichen Nachmittag in meinem Bett, ins Eck gerollt, mit dem Rücken zum Zimmer und tat so, als würde ich schlafen. Schlafen konnte ich ja nicht. Aber es war trotzdem irgendwie entspannend, zumindest so zu tun, als ob ich schlafen würde. Johanna hatte mich gefragt, ob ich mit zum Qi Gong kommen... Continue Reading →

Buchtipp: Der Architekt des Sultans

Diesmal geht es in das spätmittelalterliche Istanbul, in die Zeit der Sultane, ihrer Haremsdamen, der großen Baumeister und Elefantentreiber. Jahan landet mit seinem weißen Elefanten im Palast des osmanischen Sultans. Da der Junge große Begabung zeigt, wird er zum Lehrling des berühmten Baumeisters Sinan, einer reellen historischen Persönlichkeit ("Michaelangelo der Osmanen"). Die türkische Starautorin Elif... Continue Reading →

In der Psychiatrie

Meine Eltern wollten mich unbedingt gemeinsam in die Klinik bringen. Es zählte nicht mehr, dass ich das nicht wollte, ich wurde überhaupt nicht beachtet. Es wurmte mich, schließlich war ich vielleicht psychisch krank, aber nicht unzurechnungsfähig. Ich hatte die Sachen eingepackt, von denen ich dachte, dass ich sie brauchen würde: Sportklamotten, einige Bücher, iPad, Laptop,... Continue Reading →

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