Passend zu den ganzen Weisheiten, die ich hier vermelde, ist mir ein neuer Weisheitszahn gewachsen. Dass er raus muss, ist hoffentlich kein schlechtes Omen.

Die immer lacht.

Kennt ihr bestimmt, oder? Ich war am vergangenen Wochenende (also diesmal wirklich letztes Wochenende, Mitte Februar) zum ersten Mal seit Ewigkeiten - ich habe aufgehört, die Wochen oder eher Monate zu zählen - weg. Auch nur ein paar Stunden, nüchtern, und die nächsten zwei Tage war ich nicht zu gebrauchen, aber: ich war feiern! Ich... Continue Reading →

Abschied von der Psychiatrie

Meine letzten beiden Tage in der Psychiatrie waren angebrochen. Ich hatte heute noch ein letztes Gespräch mit der Psychologin, musste, wie bei meiner Aufnahme, eine Blut- und eine Urinprobe abgeben und zum EKG. An allen Therapien nahm ich – abgesehen vom kognitiven Training – bis zum Schluss teil. Morgen, Dienstag würde ich dann nach dem... Continue Reading →

10 Regeln für das Überwinden einer Depression

Da ich die letzte Stunde der Depressionsgruppe verpassen würde, besprach ich deren Inhalte im letzten Einzelgespräch mit meiner Psychologin. Nach dem wir Auslöser und  Symptome besprochen hatten, fehlte nun noch der wichtigste Teil: Das Überwinden der Depression. Dafür gibt es zehn Regeln, an die man sich tunlichst halten sollte, um eine Genesung einzuleiten und/oder damit... Continue Reading →

102 Dalmatiner

Wochenende! Keine Schnarcher im Zimmer! Gutes Essen! Was für Kleinigkeiten mich momentan in Hochstimmung versetzen können… Ich stand - es war bereits kurz nach acht - bereit, um zum letzten Mal von meinem Wochenend-Taxi (=Papa) abgeholt zu werden. Ich hatte nun die dritte Nacht in Folge mehr als schlecht geschlafen (Jeanette sei Dank), war tagsüber... Continue Reading →

Buchtipp: Blasmusikpop

...oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam von Vea Kaiser Noch ein Spiegel-Bestseller für euch! Vea Kaiser ist eine junge, österreichische Autorin, die mittlerweile zwei Romane veröffentlicht hat. Eben Blasmusikpop und Makarionissi. Beide sind sehr empfehlenswert, das Erstlingswerk finde ich jedoch besser, deswegen stelle ich euch dieses hier vor. Aus dem Klappentext: "Fischbandwurm, eine... Continue Reading →

Sich selbst fremd werden

Heute bin ich genau drei Wochen in der Psychiatrie. Es geht mir sehr viel besser als vor meiner Einlieferung. Zum einen haben die Tabletten, die mir meine Psychologin in München noch verschrieben hat, beinahe zeitgleich mit der Einlieferung angefangen zu wirken – und mittlerweile weiß ich, dass es alles andere als selbstverständlich ist, dass die... Continue Reading →

Dirndl-Shopping

Nach dem ich mich wieder beruhigt hatte – war ja eigentlich auch völlig egal, was da jemand meinte zu wissen, den ich nicht einmal kannte – beschlossen meine Schwester und ich, wohin unser nachmittäglicher Ausflug hingehen sollte. Es regnete draußen, was die Auswahl stark einschränkte, und so entschieden wir uns, Dirndl kaufen zu gehen. Meine... Continue Reading →

Wirklich, Neon?!

Es ist Donnerstagmittag, mein Therapieprogramm, Yoga und Laufen, und das grauslige Mittagessen sind vorbei. Draußen regnet es, und ich warte auf meine Schwester. Wir wollen zusammen einen kleinen Ausflug machen. Wohin bei dem Wetter? Wissen wir noch nicht. Jedenfalls sitze ich mit meinem Tablet im Bett und google, um die Wartezeit zu vertreibe. Ich weiß... Continue Reading →

Morgendliches Mantra

Im Stillen dankte ich meiner Mutter, die mir bei meiner Ankunft Oropax in meinen Waschbeutel geschoben hatte. Nach dem Jeanette den ersten Teil der Nacht im Dreißig-Minuten-Takt abwechselnd ins Bad und zum Stützpunkt gelaufen war, sich die neunundzwanzig Minuten dazwischen geräuschvoll in ihrem Bett - mir gegenüber -hin- und herwälzte, war sie nun endlich eingeschlafen.... Continue Reading →

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