Jakobsweg.

"Falls ich jemals wieder in der Lage bin, den Jakobsweg zu gehen - dann gehe ich." Das habe ich mir im Sommer vor drei Jahren geschworen - oder Gott gelobt, ich bin mir selbst nicht so ganz sicher, was von beidem nun genau. In den Wochen vor meiner Krankschreibung wollte ich einfach nur weg. Ich... Continue Reading →

Ich weiß, es war hier sehr lange recht ruhig - die Ausbildung, der Versuch, aus meinen vielen kurzen Blogtexten einen langen (Buch-)Text werden zu lassen und der viele Schnee haben mich ganz schön auf Trab gehalten in den letzten Monaten. Aber das, was ich am Montagnachmittag zufällig gelesen habe, beschäftigt mich zu sehr, um darüber zu schweigen. Um es schlicht zu formulieren: Ich bin entgeistert!

„Glücklich?“

Letzten Sommer, auf dem Heimweg von Rio, irgendwo über dem Pazifik zwischen „Chicken or Pasta“ und Tomatensaft, rannen mir plötzlich Tränen über mein Gesicht. Ich konnte es immer noch nicht fassen. Ich hatte es geschafft. Ich war nicht nur wieder da, sondern ich hatte sogar das, was noch vor wenigen Monaten beinahe unmöglich erschien, möglich... Continue Reading →

Weisheiten eines Weisen

Das SZ-Magazin veröffentlichte im Heft 20/17 ein posthumes, aus alten Interviews zusammengebasteltes Gespräch mit Joachim Kaiser. Er gehörte zu den bedeutendsten Musik- und Literaturkritikern des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Ich bin nicht so sehr in den Feuilletons dieser Welt unterwegs, als dass ich mit Sicherheit sagen könnte, jemals zuvor einen seiner Texte gelesen zu haben.... Continue Reading →

#goodpeoplearound

Samstagvormittag, ich habe gerade am V-Markt (sowas wie Kaufland) getankt und tippe jetzt die Adresse einer Freundin, die ich besuchen will, in Googlemaps ein. Plötzlich klopft es an mein Autofenster, ein älterer Herr mit Fahrrad steht davor. Was will der denn, denke ich. Motzen, weil ich die Zapfsäule nicht sofort freigemacht habe? "Entschuldigung, haben Sie... Continue Reading →

#goodpeoplearound

Wieder die gleiche Treppe, hundert Stufen vom Parkplatz bis zur Wohnungstür. Vor der Haustür war, dank der Baustelle im Turm nebenan, nicht einmal mehr Platz, um kurz zu halten. Ich: Verdacht auf Kreuzband- und Meniskusriss, Krücken. Bepackt mit einem schweren Rucksack und einer leichten, aber nervigen Tasche mache ich mich also auf den langen Weg... Continue Reading →

Bereitgestellt von WordPress.com.

Up ↑