Viel zu leicht verlieren wir im Alltag den Kontakt zu unserem Körper - dabei wäre es so einfach und unkompliziert, ihn zu spüren!
#goodpeoplearound
Und ich scheitere in der ersten Wochen beinahe schon an meinem Vorsatz... Aber ich finde, der hier hat es definitiv auf die Liste der #goodpeoplearound geschafft. Tirol, sibirischer Wintereinbruch, vier Mädels und ein Diesel... der über Nacht sulzig wurde und sämtlich Alarm-Kontroll-Lämpchen anwarf. Die Versicherung mit dem Auslandsservice gab unseren Auftrag an einen Kfz-Mechaniker in... Continue Reading →
Wir sind auf der guten Seite!
Immer wieder hat 2016 Anlass gegeben, an der Menschheit zu verzweifeln. Dafür muss ich keine Schlagworte nennen, denke ich. Und immer wieder gab es auch in den letzten Monaten noch Tage, da war ich einfach depressiv. Das ist dann halt so. Und wenn meine ganz private Verzweiflung an der Menschheit mit einer universellen, politisch-historischen Verzweiflung... Continue Reading →
Heute
Ein gutes Jahr ist das nun her. Heute, im Dezember 2016, arbeite ich nicht mehr in München. Wohne nicht mehr in München. Habe keine eigene Wohnung mehr. Ich habe nicht einmal mehr die gleiche Handynummer – das allerdings zufällig. Mein ganzes Leben hat sich verändert, ich habe die Gelegenheit genutzt, noch einmal von vorn anzufangen.... Continue Reading →
Buchtipp: So was von da
von Tino Hanekamp. "So was von da" komprimiert den ganzen Wahnsinn des Lebens auf 24 Stunden. Es ist Silvester, die letzte Nacht des Clubs, es soll eine rauschende Party werden. Und es wird eine rauschende Party. Man folgt Oskar Wrobel, der allen Umständen trotzend seine To-Do-Listen abarbeitet, hinein in ein überschäumendes, atemloses Leben: beängstigend, begeisternd,... Continue Reading →
Abschied.
Heute geht es endlich nach Hause. Die Anspannung und Nervosität der letzten Tage ist verschwunden. Ich freue mich nur noch. Den Großteil meiner Sachen habe ich bereits im Auto, der letzte Computertest, das letzte Blutdruckmessen und Wiegen liegen schon seit gestern hinter mir. Die Sonne scheint wieder, sehe ich, als ich aufwache, der Himmel ist... Continue Reading →
Abschiedsrunde
Gestern war wieder ein „Pause“-Tag. Ich habe den ganzen Tag, mit Ausnahme von einem kleinen Spaziergang und zwei Stunden Kunsttherapie, lesend im Bett verbracht. Das Buch war gut, meine Laune morgens nicht besonders gut – ich habe immer noch das Gefühl, dass ich diese Tage brauche. Heute geht der Abschiedsturnus los. Erst zwanzig Minuten lang... Continue Reading →
Nur Zaungast
Heute, an meinem letzten Kliniksonntag, traf ich mich mit zwei Freunden in München. Wir waren in einer beeindruckenden Fotoausstellung und schlenderten anschließend lange an der Isar entlang. Ich kenne die beiden seit einigen Jahren. Eigentlich sind es Arbeitskollegen, aber wir haben mehr Zeit beim Sport oder auf Feiern zusammen verbracht als auf gemeinsamen Projekten. Ich... Continue Reading →
Nun habe ich selbst in der Angstgruppe alle überlebt. Jetzt wird es wirklich Zeit, zu gehen.