Manchmal bin ich in Versuchung, alte Fehler zu wiederholen. Anderes aber mache ich nun tatsächlich anders. Nämlich:
- Ich nehme Freiräume, die sich mir bieten, bewusst wahr. Und nutze sie.
- Ich nehme mir Auszeiten: ich meditiere regelmäßig und gehe wieder öfter mal in den Gottesdienst. Ich mache regelmäßig Yoga.
- Ich bete wieder nachts, vor dem Schlafen gehen. Ich versuche, mir die Dankbarkeit zu bewahren.
- Ich genieße Zeit mit mir.
- Zum Abschalten: Klettern, turnen, Ski fahren. Da ist mein Kopf so beschäftigt, dass er gar keine Zeit hat, sich den Kopf zu zerbrechen. Und Sport kurbelt die Serotonin (=Glückshormon)-Ausschüttung an.
- Praktischerweise gerate ich momentan beim Lernen – wenn es denn interessanter Stoff ist – in einen richtigen Flow. Hat den gleichen Effekt wie eine Stunde Yoga. Und für die Klausur ist auch gelernt.
- Ich schlafe wenn irgendwie möglich genügend – mindestens sieben Stunden – und versuche, einen halbwegs geregelten Schlafrhythmus einzuhalten
- Wenn’s hart kommt und der Kopf überquillt: Tagebuch. Tagebuch. Tagebuch!
- Clean Eating. Du bist, was du isst. Deshalb versuche ich, mich möglichst ohne künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker und und und zu ernähren.
Ich lache laut.
Spüre mich und die Welt um mich herum intensiv.
Und vor allen Dingen versuche ich, jede Minute zu genießen. Denn es geht mir wieder gut. Und das ist ein Geschenk!

Hallo und liebe Grüße.
Bin in den Anfängen des Bloggens und beschäftige mich auch mit dem Thema Burnout. Deine Seite ist super geschrieben und man hat so einen Abriß um was es geht und was man machen kann.
Liebe Grüße
Thomas
Hi Thomas, danke dir! Freut mich sehr zu hören. Was ist denn dein Beweggrund? Viele Grüße!
Zum einen stand ich selbst schon mal kurz davor, zum anderen kenne ich leider so einige Leute die einen Burnout / Depressionen durchgemacht haben. Dabei helfen da schon die einfachsten Sachen und vor allem die „Ich-Zeit“.
Das stimmt…. aber man selbst steht meistens schon so tief im Wald, dass man es nicht mehr sieht.
Das ist wohl wahr. Von daher ist es gut, wenn man sich schon vorher etwas mit dem Thema beschäftigt hat. Aber wer gibt schon vorher zu, das es einem nicht gut geht….