Die meisten von euch kennen Harry Potter, richtig?
Dann kennt ihr auch die Dementoren. Ich habe die Bücher leider gerade nicht zur Hand, aber ich meine mich zu erinnern, dass JK Rowling sie in etwa so beschreibt: „Sie saugen alles Positive aus dir heraus. Stattdessen erlebst du immer und immer wieder die schlimmsten Erlebnisse deines Lebens.“
Damit hat sie eine sehr treffende Beschreibung der Depression abgegeben. Du bist plötzlich nicht mehr die Summe all der guten Dinge, die dir in deinem Leben begegnet sind, sondern nur mehr die Summe deiner schlimmsten Erlebnisse. Und wie auch gegen die Dementoren hilft die Erinnerung an gute Zeiten, Menschen, die einen lieben. Und wie auch gegen die Dementoren ist es in den schlimmsten Episoden verdammt schwer, diese Gedanken bewusst hervorzurufen – und vor allen Dingen, dann auch an ihnen festzuhalten! (Und damit also einen, wenn auch unsichtbaren, „Patronus“ hervorzuzaubern.)
Selbst die beiden Anfangsbuchstaben sind gleich. Ich will Ihnen nichts unterstellen, liebe JK Rowling. Aber das ist doch kein Zufall?

Gut erkannt!
Rowling selbst hatte früher mit schweren Depressionen zu kämpfen. Und wenn du im Netz suchst, findest du weitere Infos dazu. Harry Potter ist eigentlich ein Buch voller psychologischer Zusammenhänge.
Du kennst doch dann auch fawkes, den Phönix von Albus Dumbledore. Diesen habe ich für mich entdeckt. Zu finden in meinem Blog im Menü ganz oben.
Dir alles gute,
Julia
Julia, lieben Dank dir für den Kommentar! Deine Webseite und v.a. das Thema ist sehr interessant. Lese zum ersten Mal, dass es so etwas überhaupt gibt! Dankeschön. Franziska