Lebenszeichen

Spoiler: Ein Haus zu bauen – noch dazu in Eigenregie – ist tatsächlich so stressig wie immer alle behaupten. Es raubt einem jede freie Minute, Energie und mir auch die Ruhe, die ich zum Schreiben dringend brauche. Deshalb war es hier in den vergangenen Monaten so still.

Ein paar kleine Fortschritte gibt es dennoch zu vermelden, hin und wieder habe ich mir doch ein wenig Zeit und Energie abgeknapst: der Klappentext ist fertig, die Quellen sind größtenteils recherchiert und ich habe zwei tolle KollegInnen finden können, die mir in Sachen Korrektorat und Cover unter die Arme greifen (und nach wie vor auf meinen Input warten). Ein Tag Arbeit wäre das, schätze ich. Nicht viel, eigentlich. Aber den Prio eins Platz belegt eben gerade das Haus. Noch habe ich die Hoffnung allerdings nicht aufgegeben, dass es mit dem Estrich im Untergeschoss in ein paar Woche ruhiger wird.

Und, das will ich bei all dem Gejammere nicht vergessen: Zwar steht das Buchprojekt über einen kleinen Ausschnitt meiner Vergangenheit gerade still – dafür kann ich aber tagtäglich zusehen, wie mein zukünftiges Zuhause Form annimmt. So stressig es gerade ist – tauschen möchte ich auf gar keinen Fall.